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12.07.2015

1200 Kilometer, 8 Städte und zwei Landesgrenzen sind seit dem letzten Blogeintrag an uns vorbei gezogen. Zunächst aber führte unser Weg in eine französische Autowerkstatt, wo wir ein sehr angeregtes und vom Google Übersetzer dominiertes Gespräch mit einem der Servicekräfte führten. Dieser half uns sicher zu stellen, dass unser Mobil in der Lage ist den Rest der Reise mit uns zu bestreiten. Nachdem dies geklärt war besuchten wir Toulouse. Eine kleinere Stadt, die sich in mitten der südfranzösischen, bergigen und lebendig grünen Landschaft eingebettet. Eine Stadt die uns von Beginn an verzauberte. Mit ihren kleinen und großen offenen Plätzen, den engen und verschlungenen Gassen die, von liebevoll gestalteten Gebäuden, zu versteckt und auch offensichtlich platzierten historischen Bauten führen, zeigt sich die Stadt als eine der schönsten Städte auf unserer Reise. Das Leben in ihr entspricht wohl der klischeehaftesten Vorstellungen des südfranzösischen Lebens. Das und ihre bereits beschriebene Beschaffenheit bringt sie in eine Balance aus Lebendigkeit und Ruhe. Eine Stadt die uns absolut von sich überzeugt hat und dessen Besuch wir jedem empfehlen können.

Die zweite Stadt die wir besuchten war Montpellier. Ich muss zugeben, dass ab dem Besuch in Toulouse jede folgende Stadt nicht mehr in der Lage war uns so zu begeistern. Zwar hat jede dieser Städte viele schöne und beeindruckende Plätze oder Gebäude, aber keine konnte uns von ihrem Gesamtbild so überzeugen wie Toulouse. Dennoch möchte ich die Besonderheit von Montpellier, Marseille, St. Tropez und Nizza nicht bestreiten. All diese Städte haben ihren ganz eigenen Charme und sind wohl auch nur schwer zu vergleichen, aber um alle hier zu beschreiben fehlt mir tatsächlich Lust und Zeit.

Monaco, Genua und Pisa gliedern sich für mich in neue Kategorien, da das überschreiten einer Landesgrenze in diesem Fall tatsächlich einen großen Unterschied ausmacht. Wie mit dem umlegen eines Schalters verändert sich auf einmal Charakter und Stimmung. Wir fragen uns immer öfter ob wir uns diese Unterschiede nur einbilden, oder ob es tatsächlich so ist, dass sämtliche Klischees über die Reichen und "Schönen" (in Monaco) und die Italiener im allgemeinen (Fahrverhalten, Temperament etc.) zutreffen. Wie hieraus hervor gehen sollte befinden wir uns nicht mehr weit entfernt von Rom und kommen dem Ende unserer Reise immer näher. Auch wenn ich hier jeden Tag neue Erfahrungen sammle und bald viel zu erzählen habe gehe ich davon aus, das dies einer der letzten Einträge sein wird. Ich freue mich schon sehr darauf all die Dinge erzählen zu können, die hier keinen Platz gefunden haben. Bis bald und alles Liebe Hauke und Fynn

 

 

12.7.15 13:30


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01.07.2015 Atemberaubend ragen die, von saftig grünen Grass bewachsenen, Berge in den sapphireblauen Himmel. Eine schmale Straße schlängelt sich in Serpentinen an ihnen entlang. Die strahlende Sonne lässt den immer breiter werdenden Gebirgsfluss glänzen. Und ein altes Wohnmobil kämpft sich langsam aber bestimmt die Hänge hinauf.

Die Landschaft mit der uns Frankreich begrüßte war wohl die schönste die ich bisher auf dieser Reise sehen konnte. Aber alles der Reihe nach. Nachdem wir, von der Schönheit beeindruckt und der Hitze betäubt, aus Granada weg gefahren sind lagen vor uns noch zwei Ziele. Valencia und Barcelona. Zwei Städte bei denen es im nachhinein sehr schwer zu sagen scheint welchen Charakter sie jeweils haben. Beide sind von ihren Bauten und Plätzen her sehr schön, doch das Leben das durch die Straßen und Plätzen treibt unterscheidet sich von einander deutlich ohne dabei eine, mir in Worten beschreibbare Form anzunehmen. Gerade in Barcelona hatten wir ein zusätzliche Problem, welches die Beurteilung von dieser Stadt sehr erschwerte. Die, wie rastlose Bienen durch die Straßen surrenden, Touristen. Keine Platz, keine Kirche, keine noch so kleine Seitenstraße ohne laut redende und alles fotografierende Touristen. Sie sorgten für Unruhe und machten klar, warum es sehr lange dauerte um, außerhalb des Stadtkerns, ruhigere und hauptsächlich von Spaniern  belebte Orte zu finden. Dennoch ist Barcelona eine unglaublich Eindrucksvolle und schöne Stadt.

Nach unserem Besuch in Barcelona war uns beiden klar, dass hiermit das Ende unseres Spanienaufenthalts begonnen hatte und wir entscheiden uns am nächsten Tag direkt über die französische Grenze, Richtung Toulouse zu fahren. Es war die richtige Entscheidung. Was uns dort erwartete habe ich ja schon beschrieben und das war in diesem Fall keine momentaufnahme sondern ein Sinnbild der knapp 200 Kilometer langen Strecke von der Grenze bis nach Toulouse. Und auch diese Stadt zeigte sich mit mehreren Gesichtern, eingefärbt von unseren persönlichen Problemen und Einstellungen. Aber dazu komme ich vielleicht nächstes Mal.

Bis dahin wünschen wir euch alles Liebe Hauke und Fynn

1.7.15 11:40


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