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Ich muss mich bezüglich des letzten Blogeintrags korrigieren, nach einem Gespräch mit Hauke stellte sich heraus, dass die Küste der Algarve erst im Süden Portugals beginnt und die von mir beschriebene Küste noch zu der Costa Dourada gehört. Das ändert zwar nichts an dessen Schönheit, aber die Verbreitung von falschen Informationen möchte ich nach meinen Möglichkeiten vermeiden
3.6.15 16:31


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03.06.2015 Wenn es einen Ort gibt der, zumindest von der naturellen Schönheit, an das Wendland herankommt, dann ist das wohl die Algarve. Seit dem letzten Blogeintrag sind wir vom Norden Portugals die Küste entlang bis nach Porto gefahren. Dort bleiben wir drei Tage, da uns sowohl die Stadt an sich, als auch das Leben in ihr sehr gefallen hat. Es ist wundervoll die, durch den Fluss geteilte Innenstadt, von allen Seiten aus in künstlichen Licht erstrahlen zu sehen. Der Fluss hingegen spiegelt das bunte Farbenspiel als versuche er seine nächtliche Schwärze in Farbe zu kleiden. Weiterhin bietet er der Stadt die Möglichkeit zwei, sich gegenüber liegende, Promenaden zu haben. Wie zu erwarten sind diese perfekt auf die anstürmenden Touristenmassen eingestellt und erwarten einen mit Restaurants, Souvenirshops und Straßenkünstlern. In diesen Straßen tobt das Leben bis ca. 1 Uhr nachts. Im nördlichen Kern der Stadt hingegen kommen die meisten erst gegen 2 Uhr nachts aus dem Haus und gehen in die Galaria de Paris, wo sie sich in eine von dutzenden Bar setzten und den Abend genießen. Sowas findet man nur mit hilfe eines Insiders heraus...oder wenn man nachts knapp eineinhalb Stunden durch nahezu leere Straßen läuft und sich immer wieder sagt "irgendwohin müssen doch auch die Einheimischen gehen". Wir wären wohl noch länger in Porto geblieben, wenn uns ein, nicht weiter erwähnenswerter Einbruch in unser Wohnmobil, nicht gehörig die Laune verdorben hätte. Daher sind wir mit eher negativen Gefühlen nach Coimbra gefahren. Eine Studentenstadt die uns von einem freundlichen portugiesen als "Tipp" empfohlen wurde. Und dieser Tipp war Gold wert. Coimbra ist eine Stadt in etwa von der Größe Lüneburg und liegt etwas abseits der Küste. Daher ist sie deutlich weniger von Touristen geprägt. Was gut für uns, aber ungerechtfertigt, ist. Auch durch sie fließt ein Fluss, der die Innenstadt in zwei Teile teilt. In Gegensatz zu Porto werden hier aber weite Teile des Flussufers als Park genutzt, indem sich tagtäglich Jung und Alt trifft um baden zu gehen, in der Sonne zu liegen oder Karten zu spielen. Die Stadt an sich hat das was viele Städte haben. Große und kleine Plätze, Kirchen, religiöse und historische Denkmäler und natürlich ein wunderschönes Rathaus. Ich will nicht dessen überdrüssig klingen, aber es ist auffallend das die meisten Städte unserer Reise ähnlich strukturiert waren. Lediglich die einzelnen Zustände und Formen unterscheiden sich. Für uns hat sich heraus gestellt, dass sich Städte besser über deren Leben oder Stimmung beurteilen lassen. Zumal es ja auch die subjektiven Erfahrungen sind die eine Stadt, oder vielmehr ein Ereignis in unserem emotionalen Gedächtnis als gut oder schlecht abspeichern. Coimbra hat gute Erinnerungen hinterlassen. Auch dort bleiben wir drei Tage. Am Samstag den 30.05. Machten wir uns auf den Weg nach Lissabon. Zumal der Weg nach Lissabon war kein Problem, der Weg durch Lissabon, in zunächst hoffnungsvoller und später verzweifelter Suche nach einem Parkplatz, kostete uns Zeit und Nerven. Zum Glück haben wir von beidem genug Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich meinen Eindruck von Lissabon beschrieben soll. Es ist ein wirklich schön und lebendige Stadt, die aber auch große Erwartungen zu erfüllen versucht. Dieses schafft sie an einigen, an anderen kann sie den Berichten nicht mithalten. Aber dennoch kann sie sich wohl mit jeder Stadt unserer Reise messen lassen. Auch hier häufen sich nun immer mehr kleine Geschichten an, die zuhause in kleinen Kreis erzählt werden müssen. Die vier Tage die wir in Lissabon verbrachten waren unglaublich erlebnisreich und gewissermaßen prägend. Mittlerweile sind wir auf einem Campingplatz in Milfontes. Ein Dorf in der Algarve. Knapp150 Kilometer unterhalb Lissabon. Die Region der Algarve zieht sich entlang der süd-westlichen Küste Portugals und bietet einen Ausblick, wie er in den schönsten Filmen gezeigt wird. Eine wirklich wundervolle Küste umgeben von einer savannenähnlich Flora. Die Farben hier sind türkis bis dunkelblau, braungelb und olivgrün. Nichts wo ich dauerhaft leben wollen würde, aber beeindruckend schön anzusehen. Liebe Grüße an alle und bis bald Hauke und Fynn

 

 

 

 

 

 

 

 

3.6.15 11:54


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